Fristenregelung

Freitag, 21. Januar 2005

Frauenverachtend

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DieSozialversicherungsanstalt der Bauern in Oberösterreich
weigert, eine medizinisch begründete Abtreibung zu bezahlen. Eine Frau und ihr Mann hatten sich für die Abtreibung entschieden, nachdem die Ärzte dem Ungeborenen keinerlei Lebenschance gegeben hatten.

Eine solche Entscheidung zu treffen, ist für eine Frau psychisch sehr belastend. Statt ihr dann zu helfen, wo immer es möglich ist, wird sie auch noch finanziell bestraft. Das ist unhaltbar.
Dass das Leben der Frau in Gefahr sein müsse,damit die Krankenkasse die Kosten übernehme,sei absurd, wenn es eine medizinische Indikation für den Eingriff gibt.

Die Kasse will Frauen zwingen, einen nicht lebensfähigen Fötus auszutragen.
Das ist menschenverachtend.
Die Kasse soll helfen statt strafen.

Dienstag, 18. Januar 2005

Fristenregelung

abtreibung
30 Jahre Fristenregelung: Kein Zurück in die Kriminalität!

Der Weg der strafrechtlichen Verfolgung von Frauen in
dieser schwierigen Situation darf in einer modernen Gesellschaft keinen Platz finden.

Verstärkte Aufklärung unter den Jugendlichen
und einen verbesserten und unkomplizierten Zugang zu Verhütungsmitteln. Wer die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Österreich verringern will, muss über Aufklärung und Verhütung sprechen.Denn jede Art von Verbot greift das Thema am falschen Ende an und führt zwangsläufig in die Kriminalisierung von Frauen in Not. Deshalb muss auch die Möglichkeit auf einen medizinisch korrekten und für die Frauen möglichst schonenden Schwangerschaftsabbruch als letzter Ausweg immer vorhanden sein.
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auge

Jede braucht etwas zum Glück,Gleiche Rechte gehören auch dazu

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